Kymatik

Inspiriert von den Versuchen Chladnis, beobachtete und photographierte Dr. Hans Jenny, ein Schweizer Wissenschafter,  die Wirkung des Klangs auf anorganische Materie. Er bezeichnete die Forschungsrichtung als Kymatik  (griech. ,,kyma“- Welle) und untersuchte wellenförmige Phänomene.

Dr. Peter Guy Manners erfuhr von Jennys Experimenten und der außergewöhnlichen Fähigkeit des Klangs , die Form zu beeinflussen. Seit 1961 untersucht er die Auswirkungen des Klangs auf Struktur und Chemie des menschlichen Körpers. Er entwickelte die Kymatische Therapie, die mit einem kymatischen Instrument arbeitet, einem Gerät, bestehend aus einem tragbaren Computer und einem Klanggenerator. Die Idee: Obertöne werden vom Computer errechnet und dann direkt in den betroffenen Bereich des Körpers geschickt. Kommt ein Bereich des Körpers aus der Harmonie (wird er krank) verändert sich ja auch seine Frequenz. Wenn es also möglich wäre, die korrekte Resonanzfrequenz dieses Organs zu bestimmen und diese dann in den erkrankten Bereich zu schicken, müsste das Organ wieder mit seiner normalen Frequenz schwingen und die Heilung einsetzen (nach dem Resonanzprinzip). Manners arbeitet mit Resonanzfrequenzen, die Dr. Manners für ,gesund‘ hält.

Aufgrund von Resonanz werden die Schwingungen eines vibrierenden Körpers weitergegeben und versetzen einen anderen in Bewegung. Beispielsweise kann ein Sänger mit seiner Stimme ein Glas zerbrechen, oder eine Brücke durch eine im Gleichschritt marschierende Truppe zum Einsturz gebracht werden. Doch diese Macht kann laut Hans Jenny oder Dr. Manners auch genausogut zur Heilung und Verwandlung eingesetzt werden.