Unser natürliches Bedürfnis nach Harmonie

Zusammengefasst in eigenen Worten, nach J.E. Berendt:

In uns Menschen ist ein Bedürfnis nach harmonischen Klängen fest verwurzelt – wenn auch nur unterbewusst. Doch dieses Bedürfnis wacht bei jedem Menschen wieder auf, wenn er mit harmonischen Urklängen in Berührung kommt. Dem Ton eine Form zu geben und die formende Wirkung des Tons für Harmonie und Gesundheit zu nutzen, scheint ebenso ein Urbedürfnis des Menschen zu sein.

Das mag der Grund sein, warum in der in westlichen Kulturen zum Beispiel Glocken entstanden sind. Sie stehen für die göttliche Dimension des Lebens. Die Schwingungen einer Glocke haben die Kraft, dem Strom der Gedanken und Emotionen Einhalt zu gebieten. Wir erfahren innere Momente der Stille. In Asien gehören auch Gongs und Klangschalen zu diesen machtvollen Klangkörpern. Klangschalen sind die ältesten davon. Ihre Existenz lässt sich zurückverfolgen solange Menschen Metalle herstellen und bearbeiten. Und gerade die harmonischen und reinen Klänge der Klangschalen haben eine ganz besondere Wirkung. Sie vermögen vielleicht dieses elementare Urbedürfnis nach der Verbindung mit harmonischen Klängen in uns zu wecken und stimulieren damit vielleicht auch ein Urvertrauen in uns, durch das wir letzlich loslassen und sehr tief entspannen können.

Harmonie: altgriechisch ἁρμονία harmonía „Ebenmaß“,  ist die Vereinigung von Entgegengesetztem zu einem Ganzen.
(Wikipedia 2,3,2017)

lat. harmonia: „Einklang von Tönen“
(wissen.de, 2.3.201)

wohltönender Zusammenklang mehrerer Töne oder Akkorde
ausgewogenes, ausgeglichenes Verhältnis von Teilen zueinander; Ausgewogenheit, Ebenmaß
innere und äußere Übereinstimmung; Einklang, Eintracht
(Duden, 2.3.2017)